Jan-Phillip Fricke – Maître de Plaisir

Jan-Phillip Fricke – Maître de Plaisir

Die meisten richtig guten Geschichten beginnen an der Bar. Hier fließen berauschende Mittel, hier wird sich unterhalten, hier treffen spannende Menschen und Gedanken aufeinander. Und nicht selten stoßen hier neben Gläsern auch Ideen zusammen – und aus manch einer Idee wird hin und wieder ein gemeinsames Ziel.

So oder so ähnlich begann wohl auch die Geschichte von Jan-Phillip Fricke und Thomas Imbusch. Nach ihrer gemeinsamen Zeit in der Bullerei von Tim Mälzer, trennten sich ihre passionierten Lebenswege vorerst wieder, bis Thomas Imbusch beschloß, etwas Eigenes zu machen. Und Jan-Phillip wie versprochen mitzunehmen. So wurde aus dem Bar Manager der Le Lion – Bar de Paris der zukünftige Meister der Unterhaltung, der Restaurantleiter, der Bartender, der Mann für alles im 100/200. Doch fangen wir mal vorne an und fragen uns, wie Jan-Phillip überhaupt hinter die Bar kam und warum er sich so gut mit Mischgetränken auskennt.

Die meisten richtig guten Geschichten beginnen an der Bar. Hier fließen berauschende Mittel, hier wird sich unterhalten, hier treffen spannende Menschen und Gedanken aufeinander. Und nicht selten stoßen hier neben Gläsern auch Ideen zusammen – und aus manch einer Idee wird hin und wieder ein gemeinsames Ziel.

So oder so ähnlich begann wohl auch die Geschichte von Jan-Phillip Fricke und Thomas Imbusch. Nach ihrer gemeinsamen Zeit in der Bullerei von Tim Mälzer, trennten sich ihre passionierten Lebenswege vorerst wieder, bis Thomas Imbusch beschloß, etwas Eigenes zu machen. Und Jan-Phillip wie versprochen mitzunehmen. So wurde aus dem Bar Manager der Le Lion – Bar de Paris der zukünftige Meister der Unterhaltung, der Restaurantleiter, der Bartender, der Mann für alles im 100/200. Doch fangen wir mal vorne an und fragen uns, wie Jan-Phillip überhaupt hinter die Bar kam und warum er sich so gut mit Mischgetränken auskennt.

Ein Mann des Gesetzes – die Geschichte von Jan-Phillip Fricke

Tatsächlich haben einige Kapitel in Jan-Phillip Frickes Leben mit Gastronomie zu tun. Das erste in der Spülküche einer Systemgastronomie bedurfte noch der Einverständniserklärung seiner Eltern. Alle darauffolgenden Passagen seiner gastronomischen Geschichte basieren schlicht und einfach auf seiner aufrichtigen Liebe zu Geräuschen und Gerüchen, zu Atmosphäre und Augenblick, zu Zusammenhalt und Zufriedenheit, wie nur Genuss sie möglich macht. So auch das Kapitel, in dem er eigentlich hätte studieren sollen. Nach der Schule hatte er es nämlich zuerst mit den Rechtswissenschaften versucht. Am Ende musste er sich jedoch eingestehen, dass seine Zeit hinter Bars, in Küchen oder beim Entladen von LKWs auf Messen die Zeit in Vorlesungen und der Bibliothek überwog. Schade für all die, die einen guten Anwalt gebraucht hätten – gut für die, die gutes Essen und Trinken lieben. Denn dafür fiel am Ende die Entscheidung.
Der Abbruch seines Studiums war nur die logische Konsequenz aus dem, was schon immer in Frickes Kopf herumschwirrte: Der Wunsch, ein ganzheitliches Erlebnis kreieren und Menschen eine Auszeit ermöglichen zu können. Und exzellente Produkte, perfektes Handwerk, aufrichtige Empathie und formvollendetes Gastgebertum bieten da einfach mehr Spielraum, als Akten und Artikel.
Am Ende geht es dem erfahrenen Rauschexperten nur um einen ganz bestimmten Moment: Wenn ein Gast ein Getränk oder eine Speise probiert und sich auf seinem Gesicht die erste, unvermeintliche Emotion zeigt. In genau diesem Moment gelten für Fricke keine Gesetze mehr – außer das des Genusses. In diesem Moment zählt nichts, außer der überraschte, vielleicht sogar faszinierte Ausdruck bei der Beobachtung des Handwerks und das allumfassende Wohlbefinden.

Ein Mann des Gesetzes – die Geschichte von Jan-Phillip Fricke

Tatsächlich haben einige Kapitel in Jan-Phillip Frickes Leben mit Gastronomie zu tun. Das erste in der Spülküche einer Systemgastronomie bedurfte noch der Einverständniserklärung seiner Eltern. Alle darauffolgenden Passagen seiner gastronomischen Geschichte basieren schlicht und einfach auf seiner aufrichtigen Liebe zu Geräuschen und Gerüchen, zu Atmosphäre und Augenblick, zu Zusammenhalt und Zufriedenheit, wie nur Genuss sie möglich macht. So auch das Kapitel, in dem er eigentlich hätte studieren sollen. Nach der Schule hatte er es nämlich zuerst mit den Rechtswissenschaften versucht. Am Ende musste er sich jedoch eingestehen, dass seine Zeit hinter Bars, in Küchen oder beim Entladen von LKWs auf Messen die Zeit in Vorlesungen und der Bibliothek überwog. Schade für all die, die einen guten Anwalt gebraucht hätten – gut für die, die gutes Essen und Trinken lieben. Denn dafür fiel am Ende die Entscheidung.
Der Abbruch seines Studiums war nur die logische Konsequenz aus dem, was schon immer in Frickes Kopf herumschwirrte: Der Wunsch, ein ganzheitliches Erlebnis kreieren und Menschen eine Auszeit ermöglichen zu können. Und exzellente Produkte, perfektes Handwerk, aufrichtige Empathie und formvollendetes Gastgebertum bieten da einfach mehr Spielraum, als Akten und Artikel.
Am Ende geht es dem erfahrenen Rauschexperten nur um einen ganz bestimmten Moment: Wenn ein Gast ein Getränk oder eine Speise probiert und sich auf seinem Gesicht die erste, unvermeintliche Emotion zeigt. In genau diesem Moment gelten für Fricke keine Gesetze mehr – außer das des Genusses. In diesem Moment zählt nichts, außer der überraschte, vielleicht sogar faszinierte Ausdruck bei der Beobachtung des Handwerks und das allumfassende Wohlbefinden.

Erst Bullerei, dann Boilerman Bar und schließlich Brandshofer Deich 68

Diesen Moment hat Jan-Phillip Fricke schon an verschiedenen Orten erlebt: In der Bullerei von Tim Mälzer, der Boilerman Bar des 25Hours Hotel Altes Hafenamt in Hamburg oder auch der Le Lion – Bar de Paris. Doch sind es das ganzheitliche Konzept des 100/200 und das selbstbestimmte Verständnis von Gastronomie von Thomas Imbusch, die Jan-Phillip Fricke das Gefühl geben, dass es Zeit für ein neues Kapitel wird. Eines, was seine tiefsten Kindheitserinnerungen an das zufriedene Leben in der Küche mit außergewöhnlichem Fine Dining verbindet. In dem er für Recht und Rauschen sorgen, Gläser polieren, die Kasse programmieren, Geschicke leiten und Drinks mixen wird. Das Kapitel wird den Titel “Maître de Plaisir” tragen – und Geschichten von Genuss erzählen. Und wer weiß, welche neuen Ideen an seiner Bar des 100/200 entstehen werden…